Amalgam

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Ein Amalgam ist in der Chemie eine Legierung des Quecksilbers. Die wohl bekannteste Anwendung der Amalgame ist die Verwendung als Füllung für Zähne, heute ausschließlich in der Form von Silberamalgam. Zahnärztliches Amalgam wird durch das Vermischen von jeweils etwa 50 % reinem Quecksilber und weiterer verschiedener Metalle hergestellt. Hierdurch entsteht eine plastische Masse, die nach kurzer Zeit (ca. 3-5 Minuten) erhärtet.

Der Quecksilberanteil in Amalgamfüllungen stellt sehr oft eine gesundheitliche Belastung für den menschlichen Organismus dar. Die Reaktion ist individuell unterschiedlich, abhängig vom Zustand der Füllungen, von der Gesamtbelastung des Körpers sowie von der persönlichen Sensibilität. Die Gesamtbelastung für den Organismus kann nur individuell mit Hilfe spezieller Tests bestimmt werden. Die Entfernung von Amalgam erfordert eine sehr vorsichtige und professionelle Vorgehensweise, um zusätzliche Giftstoffbelastungen zu vermeiden.