Hypnose

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"Hypnos" ist das griechische Wort für Schlaf. Hypnose ist eine besondere Form des Wachzustands und der Bewusstseinswahrnehmung. Hierbei kommt es zu einer veränderten Wahrnehmung der Realität:

  • Einschränkung der Aufmerksamkeit.
  • Konzentration auf die Stimme des Therapeuten.
  • Veränderte Wahrnehmung für den Körper.
  • Aufhebung der Zeitordnung.
  • Leichteres Zulassen von Emotionen.

Gleichzeitig treten leichte körperliche Veränderungen ein, die als sehr angenehm empfunden werden. Es kommt zur Entspannungen im Bereich der Muskulatur, Senkung der Pulsfrequenz und Beruhigung der Atmung. Der Mensch wird in die Lage versetzt, Ängste, Vorurteile und festgefahrene Denkweisen bei Seite zu lassen und sich seiner persönlichen Gefühlslage hinzugeben. Das Unbewusste tritt in den Vordergrund.


Medizinische Hypnose

Medizinische Hypnose ist keinesfalls der Zustand willenloser Bewusstlosigkeit. Niemand kann gegen seinen Willen zu Handlungen verleitet werden, die gegen seine Natur sind. Der Behandelte behält die Kontrolle über das Geschehen. Er kann sich nach der Behandlung an alles erinnern. Er wird diesen Zustand nur verändert wahrnehmen, d.h. mit der Konzentration auf Anderes, was sonst weniger wichtig ist. Hypnose ist weder Hokus-Pokus noch Zauberwerk und kann auch keine "plötzliche Wunderheilung" hervorrufen. Hypnose ist lediglich eine unterstützende Maßnahme zur Besserung des psychischen Wohlbefindens.


Ziele

In erster Linie soll Hypnose die Entspannung fördern und unbegründete Ängste nehmen. Wird Hypnose professionell und behutsam angewandt, kann sie nach mehreren Sitzungen durchaus zur Besserung oder sogar Heilung von Phobien führen. Unabdingbar setzt Hypnose persönliches Verlangen voraus.